Das Projekt

“The most important things in life aren’t things.”

Wir stimmen Anthony J. D’Angelo zu und denken, dass Beziehungen, Freunde, Familie und geliebte Menschen an erster Stelle im Leben stehen. Doch benötigen wir alle auch Dinge, um unser Leben zu gestalten. Als Minimalistinnen beschäftigen wir uns seit über 5 Jahren mit der Frage: Was benötigen wir wirklich?
In der kumsumorientierten Überflussgesellschaft haben wir in der Regel vielmehr Dinge, als wir tatsächlich benötigen. Der durchschnittliche europäische Mensch hat nach Schätzungen heute ungefähr 10.000 Dinge. Darüber hinaus haben wir ungefähr das Dreifache des Raums pro Person, den wir in den 1950er Jahren hatten und materielle Besitztümer sind stetig verfügbarer geworden.

Was benötige ich wirklich?

„the one thing“ sammelt Eindrücke von den wichtigsten Dingen von Menschen. Wir fragen Menschen überall auf der Welt, welche Gegenständen in ihrem Leben von Bedeutung sind.
Der Hintergrund, das Alter und die Berufe der an diesem Projekt beteiligten Personen sind sehr unterschiedlich. Alle haben gemeinsam, dass sie sich für die Themen wie ein leidenschaftliches Leben, Achtsamkeit, bewussten Konsum, Nachhaltigkeit oder Minimalismus interessieren.
Mit Sitz in Deutschland haben wir begonnen, Menschen aus unserem Umfeld zu porträtieren und wann immer wir auf Reisen gingen, dort Menschen zu treffen. Unser Ziel ist es, Eindrücke aus der ganzen Welt zu sammeln.

Fotoporträts aus der ganzen Welt

So sind bisher Porträts u.a. in Japan, Kolumbien, der Ukraine, Polen, Frankreich und Großbritannien entstanden. Durch die Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Hannover konzentrieren wir uns zunächst auf die Menschen in Hannover und seinen Partnerstädten. Wir sind stolz darauf, Menschen aus Leipzig, Poznan, Bristol, Perpignan und Hiroshima zu porträtieren. Die Porträts werden im Februar und Anfang März 2020 in Rahmen einer Ausstellung im Neuen Rathaus Hannover präsentiert.