Das Projekt

Ich stelle Menschen überall auf der Welt eine einfache Frage: Was ist „die eine Sache“, ohne die du nicht leben möchtest?

Im Rahmen von dem Projekt „the one thing“ porträtiere ich Menschen mit ihrem Lieblingsgegenstand: Seit 2018 sind weltweit rund 80 Fotoporträts entstanden. Mit dem Projekt „the one thing“ möchte ich alle anregen, sich mit bewussten Konsum auseinander zu setzen und sich Gedanken zu machen, was wirklich wichtig in ihrem Leben ist.
Im Februar 2020 gab es im Neuen Rathaus Hannover eine große Fotoausstellung zu dem Projekt mit Motiven aus Hannover und den Partnerstädten Hiroshima, Poznan, Perpignan, Leipzig und Bristol. Die Ausstellung wandert künftig und kann von interessierten Einrichtungen ausgeliehen werden. Gerne biete ich auch ein Rahmenprogramm um die Ausstellung an.

Was benötige ich wirklich?

In unserer konsumorientierten Überflussgesellschaft haben wir in der Regel vielmehr Dinge, als wir tatsächlich benötigen. Vor rund einhundert Jahren hatte eine Familie im Durchschnitt nur 180 Gegenstände in ihrem Haushalt. Heute besitzt der durchschnittliche europäische Mensch besitzt nach Schätzungen ungefähr 10.000 Dinge. Die Zahl unserer Besitztümer ist vor allem ab den 1950er Jahren rasant gestiegen.

Fotoporträts aus der ganzen Welt

Das Projekt „the one thing“ sammelt Eindrücke von Menschen und ihrem persönlich wichtigsten Gegenstand. Ich frage Menschen überall auf der Welt, welche Dinge in ihrem Leben von Bedeutung sind. Der Hintergrund, das Alter und die Berufe der an diesem Projekt beteiligten Personen sind sehr unterschiedlich. Alle haben gemeinsam, dass sie sich für die Themen wie ein Achtsamkeit, bewussten Konsum, Nachhaltigkeit oder Minimalismus interessieren.
Ich habe 2018 begonnen, Menschen aus meinem Umfeld zu porträtieren und wann immer ich auf Reisen ging, vor Ort Menschen nach ihrem Lieblingsgegenstand zu fragen. So sind bisher Porträts u.a. in Japan, Kolumbien, der Ukraine, Polen, Frankreich und Großbritannien entstanden.

Über mich: Mit einem Rucksack um die Welt

Ich selber bin seit 2021 digitale Nomadin und habe mein eigenes Hab und Gut auf zwei Kartons und Reisegepäck reduziert. Minimalismus als Lebensstil hatte ich 2015 für mich entdeckt und daraufhin direkt angefangen, den Minimalismus-Stammtisch in Hannover zu organisieren, um mich mit Gleichgesinnten regelmäßig auszutauschen. Von meinen Erfahrungen beim Aussortieren, meinen Erkenntnissen durch die Beschäftigung mit anderen minimalistischen Themen und dem Leben als digitale Nomadin berichte in meiner Podcast-Show „Minimalismus JETZT!“. Zudem gebe ich Workshops und schreibe für verschiedene Medien über Minimalismus.